Juli 15 2010

Stierlauf

Beim Stierlauf treibt man Stiere durch eine Stadt in eine bestimmte Richtung, meist zur Stierkampfarena. Dazu werden an den Einmündungen der Seitenstraßen Barrikaden aufgestellt, damit die Stiere nicht von der Hauptroute abweichen können. Durch schmale Öffnungen können die (menschlichen) Teilnehmer des Stierlaufs auf die Straße treten, die Stiere treiben oder vor ihnen her laufen, und sich auch wieder in Sicherheit bringen.

Am berühmtesten und international besucht ist der Stierlauf anlässlich Sanfermines in Pamplona, der im Mittelalter aus dem Hintreiben des Viehs zum Viehmarkt durch Metzgerburschen entstand.

Verhaltensregeln für Stierläufer:

Stierläufe sind gefährlich: Immer wieder werden Teilnehmer vom Stier eingeholt, auf die Hörner genommen oder geraten unter die Hufe der Stiere. Diese Gefahr stellt aber für viele Menschen auch den Reiz am Stierlauf dar.

Potentiellen Teilnehmern wird geraten:

  • am Stierlauf nur nüchtern teilzunehmen,
  • sich vor dem Lauf warm zu machen,
  • genügend Abstand zu den Stieren zu halten,
  • auf geraden Strecken außen laufen,
  • Kurven immer innen nehmen,
  • erst aufzustehen, wenn sich der Stier entfernt hat,
  • eine Zeitung mitzunehmen, mit der man den Stier ablenken kann.
Stierlauf

Alle Bilder anschauen »

Mai 15 2010

Bohrinsel-Explosion: Katastrophe im Golf von Mexiko

Nach dem Sinken einer Bohrinsel hat sich mittlerweile ein 780 Quadratkilometer großer Ölteppich um die Unglückstelle ausgebreitet. Die jetzt schon schlimmste Ölkatastrophe der US-Geschichte kann noch Monate dauern. Auch der erfolgversprechendste Versuch mit dem martialischen Namen “Top Kill” ist gescheitert, die Ölquelle konnte dadurch nicht geschlossen werden. Dabei war das Vorgehen als entscheidende Aktion im Kampf gegen die Ölpest gewertet worden. Wegen der Ölpest im Golf von Mexiko haben die USA in drei Bundesstaaten den Notstand für die Fischerei ausgerufen. Betroffen seien Louisiana, Mississippi und Alabama, erklärte Handelsminister Gary Locke.

Zehntausende See- und Brutvögel, Meeresschildkröten, Delfine und Fische sind bereits an dem schwarzen Gold qualvoll verendet. Sowohl das Abtragen, das gezielte Verbrennen als auch die Zersetzung durch chemische Mittel konnten den Ölteppich nicht eindämmen.

Bohrinsel-Explosion

Alle Bilder anschauen »

März 10 2010

Schlittenhunde

Als Schlittenhund bezeichnet man jeden Hund, der vor einen Hundeschlitten gespannt wird, um diesen mittels Geschirr und Leinen zu ziehen. Schlittenhunde müssen ausdauernd und kältebeständig sein.

Zu den klassischen Schlittenhunderassen zählen:

  • Grönlandhund (Polarspitz): kräftig und ausdauernd
  • Alaskan Malamute: der größte und schwerste Schlittenhund
  • Siberian Husky: der kleinste und schnellste reinrassige Schlittenhund
  • Kanadischer Eskimohund: wolfsartiger Ausdruck
  • Samojede: meist reinweißes Fell
Schlittenhunde 01

Alle Bilder anschauen »

Dezember 06 2009

Die Küste

Als Küste bezeichnet man das Gebiet zwischen der obersten und äußersten landeinwärtigen und der untersten und äußersten seewärtigen Brandungseinwirkung. Als Küstenlinie wird die Linie des mittleren Hochwassers, bei Gezeitenküsten des mittleren Tidehochwassers, bezeichnet.

Küste 01

Alle Bilder anschauen »

Dezember 05 2009

Der Glacier Nationalpark

Der Glacier-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Hochgebirge der Rocky Mountains. Er liegt im Norden des US-Bundesstaats Montana an der Grenze zu Kanada und wurde aufgrund der Initiative der Great Northern Railroad am 11. Mai 1910 per Gesetz des Kongress der Vereinigten Staaten eingerichtet.

Der Park weist geologische, geographische und klimatische Besonderheiten auf und seine verschiedenen Ökosysteme sind nahezu ungestört. Er wird vom National Park Service verwaltet und dient wegen seiner langen Forschungsgeschichte als Referenzgebiet für die Erforschung der Klimageschichte und der globalen Erwärmung.

Glacier Nationalpark

Alle Bilder anschauen »

Dezember 01 2009

Pushkar

Pushkar ist ein kleiner Ort im indischen Bundesstaat Rajasthan, nahe der Wüste Thar, 11 km nordwestlich von Ajmer. Die durchschnittliche Höhenlage des Ortes ist etwa bei 510 Metern über NN.

Der Ort hatte 2001 14.789 Einwohner. Er liegt am heiligen Pushkarsee, wohin jährlich viele gläubige Hindus pilgern, um sich reinzuwaschen und ihre Familie und Gesundheit zu segnen. Dies wird in speziellen Pujas von in Pushkar ansässigen Brahmanen vorgenommen. Als Zeichen der Segnung wird einem ein roter Punkt auf die Stirn gemalt. Der Kamelmarkt ist der größte bekannte Markt der Welt.

Pushkar 01

Alle Bilder anschauen »

Oktober 17 2009

Der Welttierschutztag

Der Welttierschutztag ist der 4. Oktober.

Vom 12. bis 17. Mai 1929 war Wien zum dritten Mal Austragungsort des “Internationalen Tierschutzkongresses“, an dem Vertreter von 152 Tierschutzvereinen aus 32 Ländern teilnahmen. Der Kongress verabschiedete einen 23-Punkte-Forderungskatalog. Punkt 23 sah die Einführung eines “Tierschutztages” vor.

Am 8. Mai 1931 war es dann so weit. Beim Kongress von Florenz wurde für den 4. Oktober der erste “Welttierschutztag” proklamiert. An ihm gedenkt man des Heiligen Franz von Assisi, der am Abend des 3. Oktober 1226 gestorben ist (nach damaligem Verständnis zählte die Zeit nach Sonnenuntergang bereits zum darauf folgenden Tag; daher 4. Oktober) und als Gründer des Franziskanerordens unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt und volkstümlich wurde. Seinen Namenstag feiert man am 4. Oktober.

Der Welttierschutztag 01

Alle Bilder anschauen »

Oktober 10 2009

Die islamische Pilgerfahrt nach Mekka – Haddsch

Der Haddsch oder Hadsch ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka. Er zählt zu den fünf Säulen des Islam und findet jährlich während des Monats Dhu l-hiddscha statt. Auf der Pilgerfahrt tragen die Gläubigen traditionell ein spezielles Gewand, und die Frauen dürfen während der Haddsch ihr Gesicht nicht verschleiern.

Islamische Pilgerfahrt Mekka - Haddsch 01

Alle Bilder anschauen »

Juli 15 2009

Stierlauf in Pamplona

Beim Stierlauf (Stierhatz) treibt man Stiere durch eine Stadt in eine bestimmte Richtung, meist zur Stierkampfarena. Dazu werden an den Einmündungen der Seitenstraßen Barrikaden aufgestellt, damit die Stiere nicht von der Hauptroute abweichen können. Durch schmale Öffnungen können die (menschlichen) Teilnehmer des Stierlaufs auf die Straße treten, die Stiere treiben oder vor ihnen her laufen, und sich auch wieder in Sicherheit bringen.

Stierlauf in Pamplona Bilder Fotos Informationen Wissenswertes Nachrichten 001

Alle Bilder anschauen »

Juni 10 2009

Fotografien aus dem Zoo

Zoo ist die Kurzform für zoologischer Garten und bezeichnet für Besucher zugängliche Anlagen zur Haltung von Tieren. Synonym sind Tiergarten und Tierpark – diese Bezeichnungen werden meist von Zoos gewählt, die eine weite Parklandschaft besitzen. Auf Grundlage der geschichtlichen Entwicklung gelten vor allem wissenschaftlich geleitete Parks als Zoo. In der breiten Öffentlichkeit werden aber auch andere Tierhaltungen wie größere Wildgehege und Volierensammlungen als Zoo verstanden. Zoos dienen der Bildung, Forschung, Erholung und dem Naturschutz, zum Beispiel durch Nachzucht seltener Tiere und deren Auswilderung.

Fotografien aus dem Zoo 001

Alle Bilder anschauen »